Arbeitsbereiche

  1. Startseite
  2. chevron_right
  3. Portfolio
  4. chevron_right
  5. Arbeitsbereiche
Arbeitsbereiche?

Die Arbeitsbereiche bezeichnen für uns einen gewissen Rahmen unsere Angebotsplanung und Fachartikel zu strukturieren.

Wir unterscheiden derzeit zwischen den Hilfen zur Erziehung, der Elementarpädagogik und der OGS.

Elementarpädagogik

Sprechen wir von Elementarpädagogik so sprechen wir gleichzeitig von der Zukunft unserer Gesellschaft. Mit der elementaren Pädagogik entscheidet sich ein Großteil der grundlegenden Entwicklung des Menschen/Kindes.  Dabei gibt es wahrscheinlich genauso viele gute Berichte, neue Studien,schlaue Theorien und eigene Meinungen, was das Beste für das Kind ist , von noch schlaueren Professoren, Psychologen und Pädagogen. Grundlegend ändert sich aber nichts an der Tatsache, dass es hier um das Kind als Ganzes geht. Ich möchte daher auch nicht auf solche Theorien und Berichte eingehen, sondern einfach die verschiedenen Bereiche vorstellen. Die sind nämlich für jeden die Gleichen.

Erziehungswissenschaft
Naturwissenschaft
Ökologie
Medienerziehung
Spielerziehung
Sport und Bewegung
Hauswirtschaft

 


Zu jedem dieser Fachbereiche stellen wir verschiedene Angebote, Methodiken und Ratgeber vor.

OGS

Der Kindergarten ist geschafft, die Schule beginnt. Endlich ist mein Kind erwachsen und kann alleine die Schule besuchen! Aber was nun? Während die Kinder bislang bis 16 Uhr im Kindergarten waren, endet die Schule schon viel früher. Jedoch liegt die Problematik auch auf der Seite der Eltern, denn: Der Beruf hört nicht dann auf, wenn das Kind schon Feierabend hat. An diesem Punkt kommt die OGS ins Spiel. Sie bietet die Schnittstelle, zwischen Schule und Feierabend. Eine OGS kann aber mehr bieten, als eine simple und reine Betreuung. Der offene Ganztag kann  Lernchancen bieten und Kindern ein unvergleichliches Entwicklungspotenzial bieten:

Das Potenzial einer OGS

Ein zentrales Anliegen für die OGS kann vor die individuelle Förderung und das soziale Lernen sein. Mit diesem Ziel im Hintergrund versucht die OGS ein qualifiziertes Bildungs- und Erziehungsprogramm anzubieten, dass jedes Kind mit seinen individuellen Stärken und Schwächen fordert. Da natürlich jede OGS ihre eigenen Konzepte besitzt, möchte ich an dieser Stelle einige Schnittpunkte nennen und diese erläutern:

  • Mittagessen
  • Betreuung der Hausaufgaben
  • individuelle Förderung
  • Freizeitgestaltung und Arbeitsgruppen
  • Struktur schaffen

Hilfen Zur Erziehung

Anspruch auf Hilfen zur Erziehung

Unter der Thematik der Hilfen zur Erziehung werden verschiedene Maßnahmen zusammengefasst.  Dabei gibt es verschiedene Formen, wie die Hilfe stattfinden kann. Diese können ambulant, stationär, oder teilstationär erbracht werden. Prinzipiell haben Eltern mit Sorgerechtsanspruch auch einen Anspruch auf HzE( Hilfe zur Erziehung),

  • wenn keine Erziehung gewährleistet ist bzw. Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII
  • Eine Unterstützung für die Entwicklung notwendig ist.

Um die HzE einmal kurz zu erläutern nehmen wir in diesem Beispiel Familie A. Familie A. besteht aus Sohn 1 und Vater und Mutter B. Für dieses Beispiel wird Sohn 1 derzeit öfter beim Diebstahl und Gewalt gegenüber Älteren auffällig. Vater und Mutter B. wissen nicht weiter.  Vater und Mutter B. haben nun die Möglichkeit Hilfe, Rat oder Unterstützung bei der Erziehung anzufordern. Sie gestehen sich dabei ein, dass sie die Situation alleine nicht mehr lösen können. Sie wenden sich nun an das Jugendamt, oder eine Beratungsstelle. ( Es sollte erwähnt werden, dass natürlich auch das Kind Hilfe suchen kann z.B. bei häuslicher Gewalt).  In unserem Beispiel ist  Mitarbeiter C. vom Jugendamt vorbei gekommen und verschafft sich einen Blick von der Situation der Familie.

 

Geeignete Hilfen auswählen

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten wie Mitarbeiter C reagieren kann. Dabei wird eine Hilfe ausgewählt, die für die Entwicklung des Kindes/Jugendlichen angemessen ist. Berücksichtigt werden dabei die Wünsche der Eltern und des Kindes. Hilfen können sein:

  • Bei einer akuten Kindeswohlgefährdung das Kind mit richterlicher Unterstützung aus der Familie nehmen
  • Familienunterstützende Hilfen (Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII, sozialpädagogische Familienhilfe nach §31 SGB VIII, soziale Gruppenarbeit nach § 29 SGB VIII, Erziehungsbeistände nach § 30 SGB VIII)
  • Familienergänzende Hilfen (Tagesgruppe nach § 32 SGB VIII)
  • Familienersetzende/-ergänzende Hilfen (Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII, Heimerziehung oder sonstige Wohnformen nach §34  SGB VIII, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35  SGB VIII)

 


Ist sich für eine Hilfe entschieden, so wird spätetens alle 6 Monate ein sogenanntes Hilfe – Plan – Gespräch ( HPG) stattfinden. Hier wird über die aktuelle Lage des Kindes/der Fam. etc berichtet und anschließend eine Zielformulierung formuliert. Anhand dieses Qualitätsmanagement kann eine adäquate und angemessene Hilfe erfolgen.

Artikel zu den Bereichen
Menü