Ganztagsbetreuung

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Ganztagsbetreuung?

Der Kindergarten ist geschafft, die Schule beginnt. Endlich ist mein Kind erwachsen und kann alleine die Schule besuchen! Aber was nun? Während die Kinder bislang bis 16 Uhr im Kindergarten waren, endet die Schule schon viel früher. Jedoch liegt die Problematik auch auf der Seite der Eltern, denn: Der Beruf hört nicht dann auf, wenn das Kind schon Feierabend hat. An diesem Punkt kommt die OGS ins Spiel. Sie bietet die Schnittstelle, zwischen Schule und Feierabend. Eine OGS kann aber mehr bieten, als eine simple und reine Betreuung. Der offene Ganztag kann  Lernchancen bieten und Kindern ein unvergleichliches Entwicklungspotenzial bieten:

Das Potenzial einer OGS

Ein zentrales Anliegen für die OGS kann vor die individuelle Förderung und das soziale Lernen sein. Mit diesem Ziel im Hintergrund versucht die OGS ein qualifiziertes Bildungs- und Erziehungsprogramm anzubieten, dass jedes Kind mit seinen individuellen Stärken und Schwächen fordert. Da natürlich jede OGS ihre eigenen Konzepte besitzt, möchte ich an dieser Stelle einige Schnittpunkte nennen und diese erläutern:

  • Mittagessen
  • Betreuung der Hausaufgaben
  • individuelle Förderung
  • Freizeitgestaltung und Arbeitsgruppen
  • Struktur schaffen

Das Mittagessen

Zunächst hört sich dieser Punkte ziemlich banal an. Aber gerade beim Mittagessen bietet sich großes Lernpotenzial. An dieser Stelle könnte ich die Manieren beim Mittagessen nennen, das Potenzial für die Verselbständigung bei der Zubereitung von Mahlzeiten, das Wertschätzen von Lebensmittel, oder die Wichtigkeit von Hygiene nach vor und beim Mittagessen.  Das Mittagessen ist zudem ein Tagespunkt, wo jedes Kind teilnimmt, wo sich die ganze Gruppe sieht! Für die Erzieher bedeutet dies die Stimmung der Gesamtgruppe wahrnehmen zu können und individuelle Gespräche zu führen.  Für die Kinder wiederum ist dies ein Gruppenerlebnis, mit dem sie Verabredungen zum Spielen treffen können, oder einfach den anstrengenden Schulalltag ausklingen lassen können.

Betreuung der Hausaufgaben


Neben den schönen Dingen, wie das Freispiel, bietet die OGS oft auch eine Hausaufgabenbetreuung an. Diese wird von Kindern immer öfter nur wiederwillig wahrgenommen. Defakto ist es aber so, dass auch hier Lernchancen verborgen liegen. Prinzipiell möchte ich gar nicht auf verschiedene Lernchancen eingehen, sondern viel mehr auf die Methodik. Während meines Praktikums in einer OGS habe ich mir die Frage gestellt, wie ich mit dem Bewegungsdrang der Kinder umgehen kann. Es geht nämlich hierbei viel mehr davon eine geeignete Methodik zu finden. Haben die Kinder Spaß am Lernen bieten sich für Erzieher und Lehrer viel größere Chancen, als beim statischen und langweiligen Schulunterricht.

Freizeitgestaltung und Arbeitsgruppen

An dieser Stelle verweise ich auf unseren Fachbereich Spielerziehung. Hier haben wir explizit aufgeschrieben, wo das Potenzial beim freien Spiel liegt.

Struktur schaffen – Ein geeignetes Raumkonzept


In den Zielen eines Raumkonzepts soll stehen, dass sich die Kinder wohlfühlen und genügend Freiraum für selbstständiges Handeln haben. Ferner ist es sinnvoll, Räume nach der Funktion zu gestalten, auch wenn sich hier, in den meisten Fällen, Kompromisse nicht vermeiden lassen. Hierbei sollte man möglichst versuchen viele abgetrennte Bereiche zu schaffen, welche sich auch räumlich durch eine Trennwand oder Regal unterteilen. So wird die OGS in viele kleine Spielbereiche unterteilt, sowie einer Büro-Ecke. Auch die Küche unterteilt sich und bietet Spielecken. Das Mobiliar sollte auf die Kinder angepasst sein und mit ihnen wachsen. Deshalb findet man in der OGS auch verschieden große Stühle und Tische. Ferner hat jedes Kind seine eigene Garderobe und ein persönliches Fach.

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