Hilfe zur Erziehung

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Hilfe zur Erziehung?

Anspruch auf Hilfen zur Erziehung

Unter der Thematik der Hilfen zur Erziehung werden verschiedene Maßnahmen zusammengefasst.  Dabei gibt es verschiedene Formen, wie die Hilfe stattfinden kann. Diese können ambulant, stationär, oder teilstationär erbracht werden. Prinzipiell haben Eltern mit Sorgerechtsanspruch auch einen Anspruch auf HzE( Hilfe zur Erziehung),

  • wenn keine Erziehung gewährleistet ist bzw. Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII
  • Eine Unterstützung für die Entwicklung notwendig ist.

Um die HzE einmal kurz zu erläutern nehmen wir in diesem Beispiel Familie A. Familie A. besteht aus Sohn 1 und Vater und Mutter B. Für dieses Beispiel wird Sohn 1 derzeit öfter beim Diebstahl und Gewalt gegenüber Älteren auffällig. Vater und Mutter B. wissen nicht weiter.  Vater und Mutter B. haben nun die Möglichkeit Hilfe, Rat oder Unterstützung bei der Erziehung anzufordern. Sie gestehen sich dabei ein, dass sie die Situation alleine nicht mehr lösen können. Sie wenden sich nun an das Jugendamt, oder eine Beratungsstelle. ( Es sollte erwähnt werden, dass natürlich auch das Kind Hilfe suchen kann z.B. bei häuslicher Gewalt).  In unserem Beispiel ist  Mitarbeiter C. vom Jugendamt vorbei gekommen und verschafft sich einen Blick von der Situation der Familie.

 

Geeignete Hilfen auswählen

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten wie Mitarbeiter C reagieren kann. Dabei wird eine Hilfe ausgewählt, die für die Entwicklung des Kindes/Jugendlichen angemessen ist. Berücksichtigt werden dabei die Wünsche der Eltern und des Kindes. Hilfen können sein:

  • Bei einer akuten Kindeswohlgefährdung das Kind mit richterlicher Unterstützung aus der Familie nehmen
  • Familienunterstützende Hilfen (Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII, sozialpädagogische Familienhilfe nach §31 SGB VIII, soziale Gruppenarbeit nach § 29 SGB VIII, Erziehungsbeistände nach § 30 SGB VIII)
  • Familienergänzende Hilfen (Tagesgruppe nach § 32 SGB VIII)
  • Familienersetzende/-ergänzende Hilfen (Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII, Heimerziehung oder sonstige Wohnformen nach §34  SGB VIII, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35  SGB VIII)

 



Ist sich für eine Hilfe entschieden, so wird spätetens alle 6 Monate ein sogenanntes Hilfe – Plan – Gespräch ( HPG) stattfinden. Hier wird über die aktuelle Lage des Kindes/der Fam. etc berichtet und anschließend eine Zielformulierung formuliert. Anhand dieses Qualitätsmanagement kann eine adäquate und angemessene Hilfe erfolgen.

 

 

 

 

 

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