Wir bauen einen Spielplatz

Uhrzeit: —

Datum: —

Dauer: ca. 25-45 Minuten

Aussagen zur Kindergruppe

Anzahl und Alter


Ich plane das Angebot mit 9 Kindern durchzuführen, die eine Altersspanne von 5-6 Jahren haben. Experten (Schul-Kinder) nach dem Prinzip der Differenzierung.

Kind 1 ist 6 Jahre alt

Kind 2 ist 6,6 Jahre alt

Kind 3 ist 5,7 Jahre alt

Kind 4 ist 5,4 Jahre alt

Kind 5 ist ist 5,8 Jahre alt

Kind 6 ist 6,8 Jahre alt

Kind 7 ist 5,2 Jahre alt

Kind 8 ist 5,8 Jahre alt

Besonderheiten

In der Kindergartengruppe gibt es viele Kinder mit erhöhtem Förderbedarf im sprachlichen Bereich.. Ebenso haben viele der Kinder Migrationshintergrund.

Vorkenntnisse

Ich habe das Thema „Bauen“ mit den Kindern verstärkt im Freispiel thematisiert und  bei zwei Freispielimpulsen  andere Materialien den Kindern zur Verfügung gestellt. Zusätzlich habe ich ein Angebot zu dieser Themenreihe durchgeführt und übertrage dies nun auf einen anderen Bildungsbereich. Die von mir verwendete Erwärmungsphase kennen die Kinder bereits. Auch Bewegungsbaustellen haben die Kinder schon öfter aufgebaut.

Begründung der Themenwahl

Situationsbezogene Begründung


Im Rahmen meiner Praktikumsaufgabe habe ich die Kinder beobachtet und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass einige der Kinder ein großes Interesse am Bauen mit Bausteinen oder anderen Materialien haben.

Ich greife daher  das Thema Bauen auf  und bringe es den Kindern im Freispiel mit verschiedenen Materialien nahe. Auch mein erstes Angebot, bei dem ich den Kindern eine neue Technik zum Bauen gezeigt habe, (Zahnstocher, Erbsen) wurde von den Kindern im Angebot und auch im Freispiel gut aufgenommen. Da die Kinder bereits genug experimentiert haben und ihnen bereits das Konzept der Bewegungsbaustelle bekannt ist, habe ich mich diesmal dazu entschieden das Thema „Wir bauen einen Spielplatz “vorzugeben. Abschließend möchte ich mit den Kindern in der Turnhalle eine große Konstruktion schaffen, welche die Kinder anschließend nutzen können.

Deshalb habe ich das Thema „Wir bauen einen Spielplatz!“ gewählt und fange damit die Eindrücke der Kinder aus den letzten Tagen ein.  Die Kinder haben am Dienstag, im Rahmen des Schulkinder-Nachmittags, einen Spielplatz besucht und ich möchte, wie bereits gesagt, das Thema „Bauen“ stärker thematisieren.

Fachtheoretische Begründung

Beim Bauen, wie auch beim Konstruieren, können die Kinder physikalische Gesetzmäßigkeiten kennen lernen, wie auch wahrnehmen und dass sie ihre Umwelt mit-gestalten können. Sie können mit anderen Kindern etwas bauen oder zerstören und machen so elementare, materielle und soziale Erfahrungen. Des Weiteren erwies sich, in verschiedenen Untersuchungen, das Bau- und Konstruktionsspiel im Kindergarten als „bedeutender Erklärungsfaktor für Aufmerksamkeit, Arbeitshaltung und Selbständigkeit beim Lernen”. Auch lernen die Kinder dabei automatisch räumliche Zuordnungen, wie vorne – hinten, über – unter in einen Kontext zu bringen. Somit fördert das Bauen die kognitiven Prozesse.Auch die Feinmotorik wird beim Spiel mit Bauklötzen oder ähnlichen Materialien, durch die Augen-Hand-Koordination von Kindern gefördert und geschult. Wie auch die Förderung der Kreativität, da die Kinder selbst kreative Spiel-Ideen entwickeln sollen, so können die Steine, die am Tag zu vor noch ein hoher Turm waren, am Tag danach, zu einer Brücke verarbeitet sein.

Dieses Prinzip werde ich mit den Materialien im Bewegungsraum aufgreifen und so einen Spielplatz erbauen und so eine Bewegungsbaustelle schaffen, welche es nötig macht, dass die Kinder sich während der Bauphase, aufgrund der teils nicht leichten Materialien  zu verständigen, zu kooperieren, Rücksicht zu nehmen und somit auch Verantwortung zu tragen. Dabei fördert eine Bewegungsbaustelle zusätzlich Motorik, Kognition, Konzentration, und Koordination. Die anschließende Bewegung aktiviert die Synapsen und vernetzt Sprache und Logik.

Quelle: (1) (2) (3)

Vorbereitungen

Inhaltliche Vorbereitungen

Praktische Vorbereitungen und Angaben zu den eigenen Erfahrungen

Im Unterricht haben wir das Thema Bewegungsbaustelle sehr knapp durchgenommen, sodass ich noch viele Unsicherheiten hatte. Ich fand das Konzept der Bewegungsbaustelle perfekt in Rahmen meiner Themenreihe. So hatte ich es  aufgegriffen und  suchte  Rat bei den Erzieherinnen der Einrichtung. Sie gaben mir gute Tipps, für eine Aufwärmphase  und sagten mir auch, was die Kinder bereits kannten.
Dabei wurden viele Unsicherheiten geklärt und es entwickelten sich gute Ansätze. So plante ich eine Bewegungsbaustelle, welche ich unter das Thema „Wir Bauen einen Spielplatz “ stellte.  Somit greife ich das Thema Bauen auf, welches ich aufgrund meiner Beobachtungen stark thematisiert habe.

Hier möchte ich den Experten Nachmittag noch nennen, wo wir zum Abschluss des Themas „Zahlenland“ einen Ausflug zum Spielplatz der Grundschule durchgeführt haben. Des Weiteren habe ich erfahren, dass die Kinder Bewegungsbaustellen kennen, aber schon länger keine mehr durchgeführt haben, da der Turnraum aufgrund der Vorbereitungen für ein Theaterstück (40 Jahre Kindergarten) blockiert war. Des Weiteren habe ich, da ich selber noch keine Bewegungsbaustelle durchgeführt habe, mich erprobt und meinen eigenen Spielplatz in der Turnhalle erschaffen.
Deshalb habe ich auch bis zur letzten Praktikumswoche für dieses Angebot gewartet und es nicht zeitnah an meine Themenreihe angeschlossen. Jedoch wollte ich dieses Angebot unbedingt durchführen und mich auch an Angeboten zum Thema Bewegung erproben, da ich zur Zeit, auf diesem Bereich nur über theoretische Erfahrungen verfüge und erlerntes Wissen widerspiegelt.   

Wissenswertes / Sachwissen

Individuelle Entwicklung beim Bauen & Konstruieren

Lust kleine Türme gezielt umstoßen, zeigen schon einjährige Kinder. Sie aufzubauen, entwickelt sich  erst später. Dass die kindliche Entwicklung sehr individuell verläuft, zeigt sich auch beim Bauen durch sehr vielfältige Ausdrucksformen. Trotzdem beschreibt Largo einige Entwicklungsschritte der Bauaktivität. Danach stapeln die Kinder Bauklötze zunächst vertikal, als nächstes finden sie heraus, wie sie bauen müssen, damit ihre Konstruktion nicht umfällt. Mit ca. 2 Jahren beginnen die Kinder mit horizontalen Bauen, indem sie Bausteine oder Gleisstücke aneinander setzen. Wenig später wird das Bauen von vertikalen und horizontalen Steinen verbunden z.B eine Treppe. Daraus entwickelt sich zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr die Fähigkeit in die drei Dimensionen zu bauen. Ausprägungen variieren bei den Kindern, jedoch bleibt die Abfolge gleich.

Im Kindergarten begleiten die Kinder ihre Bauaktivitäten häufig mit fantasievollen Geschichten und es gibt eine Verbindung zwischen Bau- und Fantasie-Spielen. So konnte ich auch bereits in meinem FOS Praktikum beobachten, wie Kinder die Bausteine zu Bauwerken formten, die an einem Tag einen Bauernhof darstellten und von passenden Belebungsmaterial ausgefüllt wurden, am nächsten Tag ein Polizeirevier, welches wieder mit passenden Belebungsmaterial ausgefüllt wurde. Diese Form des Spielens beobachtet man im Kindergarten häufig und man sollte ihr viel Raum geben.

Bauen ist lustvolles Lernen

Im Kindergarten kann man alltäglich sehr oft beobachten, wie Kinder konzentriert bauen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn in verschiedenen Untersuchungen das Bau & Konstruktionsspiel im Kindergarten als bedeutender Erklärungsfaktor für Aufmerksamkeit, Arbeitshaltung und Selbständigkeit beim Lernen sind.

Quelle: (1)

Anleitung & Freiräume

Um dem komplexen Geschehen beim Bauen gerecht zu werden, brauchen Kinder Zeit und Freiräume, Ruhe und Ungestörtheit. Meine Aufgabe als Erzieher ist es, diese zu schaffen und Material zu besorgen. Eingreifen soll man erst dann, wenn es ein Kind direkt wünscht oder eine Gefährdung für die Kinder selbst  oder ihre unmittelbare Nähe zu befürchten ist.
Primär geht es aber darum, den Kindern viel Raum zu geben, damit sich originelle Ideen und kreative Projekte entwickeln. Gemeinsame Erlebnisse, aktuelle Themen,  vorgelesene Geschichten oder Bilderbücher  können Kinder zu Bauaktivitäten motivieren.

Quelle: (2) Seite 19

Beraten nicht bewerten

Eine Bewertung von Bauaktivitäten ist problematisch, ähnlich wie die Bewertung von Kunstobjekten. Die Hilfe des Erziehers sollte sich allenfalls auf die Beratung zur Handhabung von Materialien beziehen. Darüber hinaus auch um vorbeugend vor Gefahren  z.B. bei einer Bewegungsbaustelle zu warnen. Kein Bewerten heißt auch keine Kritik, sowie auch kein häufiges Lob, da es auch eine Bewertung ist. Es kann zu Verunsicherung und Selbstzweifeln führen, wenn das Kind selber nicht mit seinem Werk zufrieden ist. Es empfiehlt sich herauszufinden, welche Meinung das Kind selber von seinem Werk hat. Auf dieser Grundlage kann der Erzieher dann Impulse geben, die dem Kind zu neuen Ideen verhelfen und das Bauobjekt zu seiner Zufriedenheit verändern.

Quelle: (2) Seite 19

Die Bewegungsbaustellen

Spielgelegenheiten zu schaffen ist eine Kunst. Was man braucht sind Geräte die Herausfordern. Des Weiteren muss man der Phantasie der Kinder vertrauen und Geduld beim Abwarten und Zuschauen aufbringen. Hektik, Zwang und Übereifer sind Feinde von Gelegenheiten, denn sie verpflichten, statt zu verführen, belehren statt anzuregen. Die Bewegungsbaustelle gibt den Kindern in doppelter Hinsicht Raum. Die Kinder erhalten Platz zum Rennen, Springen, Klettern und Balancieren. Außerdem haben sie Freiräume, ihre Spielumgebung selbst zu gestalten. Bei der Gestaltung einer Bewegungsbaustelle geht es darum, Kindern in einem geschützten Raum, in dem sie sich wohlfühlen, ein hohes Maß an Freiraum zu eröffnen. Hier können sie sich auslassen und forschen, entdecken und gestalten.  

Die Aufgabe des Erziehers besteht darin Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen sie sich nicht gefährden. Die schon benannte Balance zwischen Offenheit und Struktur, zwischen Helfen und Lassen, bleibt hier eine ständige Herausforderung für die Erzieher. In keinem Fall sollten die Kinder bei einer Bewegungsbaustelle belehrt werden, wie sie zu bauen haben.

Quelle: (2) Seite 23/24

Anleiten/Improvisation

Zuerst  wäre da die ausbaufähige Idee. Eine Inspiration, die nicht langweilig wird, aber auch eine, wo der rote Leitfaden immer wieder zu finden ist. Damit definiere ich, dass es meine Pflicht ist, individuell so gut wie möglich, auf die Ideen der Kinder einzugehen und diese in meinem Angebot aufzunehmen. Dies dient auch der Bereitschaft zur Improvisation. Ob man nun ein Angebot nach Plan ablaufen lassen möchte, oder ob man sich selbst etwas ausgedacht hat.  Ich muss mir immer wieder vor Augen halten, dass Mitspieler diese Vorbereitungen verändern  können. Ich werde versuchen, auf Situationen jeglicher Art vorbereitet zu sein, um auch darauf reagieren zu können.  

Auf diese werde ich in der VP nochmal näher eingehen. Des Weiteren muss ich mich immer an die Vermittlung meiner Ziele aus der situationsbezogenen Begründung, welche ich mir  am Anfang gesetzt habe, so gut wie möglich halten. Das heißt, seine Rolle ernst nehmen, um so dem Kind die bereits genannten Ziele nahe zu bringen. Dabei darf man nie vergessen Kindern dafür auch die benötigte Zeit zu geben. Um allen Kindern ein positives Gefühl zu geben und sie (hier: zum Bauen)  zu motivieren, ist es wichtig, selber Spaß am Bauen zu  haben und dies den Kindern zu zeigen. Wichtig dabei sind mir  Blickkontakt und aufmunternde Worte oder Gesten. Zusätzlich sollte man seine Anleitungsfunktion aber auch nicht vernachlässigen und so störende Kinder möglichst ohne das Angebot zu stören beruhigen, beispielsweise durch wechseln des eigenen Platzes neben das Kind.

Organisation

Materialliste

  • großer Barren
  • 2 große Matten
  • Kleine Matte
  • 10 Ringe
  • 16 „Lochhalter“
  • Bank
  • oberes Teil kleiner Barren
  • 2 Seile
  • Kletterbrett
  • Grüne Matte
  • Gelbes Stofftuch
  • 11 Stäbe

3.2.2 Raumskizze

Skizze 3

 Verlaufsplanung

Ziel: Förderung der Motorik, Kognition, Konzentration, und Koordination

Handlungsschritt 1 – Erwärmung / Einleitung

Die Kinder betreten den Raum und sehen eine von mir auf dem Boden angedeutete Rakete. Raum ist leicht abgedunkelt.

Ich sage den Kindern: Setzt euch alle in die Rakete, wir fliegen jetzt in den Weltraum!

Ich warte bis alle Kinder sitzen und frage dann: „Alle startbereit?“

Reaktionen abwarten

„Wie startet den eine Rakete?“

(Antworten der Kinder aufgreifen

evtl. sagt ein Kind zählen)

Dann zählen, wenn nicht, erkläre ich es den Kindern.

„OK, dann Zählen wir jetzt von 10 rückwärts, wie bei einem Raketenstart!

10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

(Wiederholung*)

Knal

Knall

Knall

Wir fliegen jetzt ins All!“

(Bei Wiederholung auf Kind zeigen, das Planeten sagen soll, sonst auf sich selber)

„Und wir fliegen jetzt auf den Hüpfplaneten!“

Ich fange an durch den Raum zu hüpfen.

Nachdem alle Kinder nach Gefühl genug durch den Raum gesprungen sind sage ich:

„Alle Astronauten steigen wieder zurück in die Rakete!“

Ich warte bis alle Kinder sitzen und wiederhole das Spiel:

„Knall –

Knall –

Knall!

Wir Fliegen jetzt ins All!“

(Bei Wiederholung auf Kind zeigen das Planeten sagen soll, sonst auf sich selber)

„Und wir fliegen jetzt auf den Laufplaneten“

Ich fange an durch den Raum zu laufen.

(Wiederholung-Ende)

Ich wiederhole von der (Wiederholung*) Markierung bis zu (Wiederholung-Ende) noch weitere Male mit den „Planeten“ der Kinder,

bis die Kinder erwärmt sind, min. 5 Planeten inkl. meiner.

Vorbereitung auf das Folgende Spiel

Schaffung von Atmosphäre (Weltraum -> Schwarz)

Prinzip der Kindgemäßheit

Fragendes Erarbeiten

Prinzip der Sachrichtigkeit

Einleitung der Aufwärmungsphase mit dem Spiel.

Prinzip der Selbstwirksamkeit

Prinzip der Aktivität

Erwärmung der Beinmuskulatur

Vorbereitung auf die nächste Erwärmung

Prinzip der Kindgemäßheit

Einleitung der nächsten Erwärmung

Prinzip der Selbstwirksamkeit

Prinzip der Aktivität
Sodass die Kinder ihre Arme und Beine erwärmt haben

Prinzip der Partizipation

Handlungsschritt 2 – Themenplanung

Ich wiederhole das Spiel:

„Knall

Knall

Knall

Wir fliegen jetzt ins All!“

(Zeige auf mich selber)

„Und wir fliegen jetzt auf den Spielplatzplaneten!“

Ich bleibe auf der Stelle stehen, blicke mich um und warte auf die Reaktion der Kinder.

Reaktionen der Kinder werden von mir aufgegriffen, wenn ein Kind sagt, hier ist kein Spielplatz werde ich sagen:

„Dann bauen wir einen Spielplatz! Wer von euch hat eine Idee, welche Spielgeräte es auf einem Spielplatz gibt?“

Ich werde situativ auf die von den Kindern gebrachten Vorschläge antworten.

Beispiel ein Kind sagt: (Rutsche)!

Dann sage ich: „Ja eine (Rutsche) gibt es auf vielen Spielplätzen. Hast du denn eine Idee, wie wir hier eine Rutsche bauen können?“

Wenn die Kinder keine Idee haben, wie man die Geräte aufbauen kann, werde ich ihnen Fotos von meinen Ideen zeigen.

Sollte ein Kind eine nicht angebrachte Idee haben wie beispielsweise: Achterbahn, so werde ich mir von dem Kind erklären lassen, wieso es glaubt, das eine Achterbahn auf einem Spielplatz steht und ihn danach fragen, wie wir sie bauen sollen. Anschließend werde ich ihm sagen, dass ich nicht glaube, dass eine Achterbahn auf dem Spielplatz steht, insofern es die Kinder nicht schon getan haben.

So werde ich mir mehrere Vorschläge von den Kinder anhören, sobald ich so 4/6 Ideen von den Kindern gehört habe, die sich umsetzen lassen, werde ich mit dem nächsten Handlungsschritt weitermachen. Nachdem ich die Kinder daran erinnert habe, dass keiner die Geräte und Aufbauten benutzt, die wir jetzt aufbauen, bevor ich es erlaube, damit sie niemand weh tut.

Einleitung zur Bauphase durch ableiten der Erwärmung.Da ich bei den vorigen Übungen mitgemacht habe und ich jetzt stehe und gucke, hoffe ich, dass die Kinder merken, dass hier kein Spielplatz vorhanden ist.

Prinzip der Aktivität

Situatives Konzept, dadurch erreiche ich bei den Kindern das Gefühl, das sie ganz alleine den Spielplatz aufbauen, was auch mein Ziel ist.

Meine Methode, die Vorschläge der Kinder alle wertschätzend aufzugreifen und ihnen zu zeigen, dass manches nicht möglich ist.

Da die Kinder so genug Arbeit haben und ich es wichtig finde, die Ideen sofort umzusetzen, da man später immer noch ausbessern kann.

Gefahren vorbeugen

Handlungsschritt 3 – Bauphase

Ich gehe mit den Kindern die Geräte durch und frage, wer, was aufbauen möchte. Danach teile ich die Gruppen ein, je nach Gerät und Aufbau schwere.

So frage ich beispielsweise: „Wer von euch möchte denn die Rutsche bauen?“

Anschließend bestimme ich 3-4 Kinder die die  Rutsche aufbauen dürfen und gebe parallel dazu den anderen Kindern ihre  Aufgabe, zeige ihnen welches Gerät sie aufbauen könnten.
Wichtig hierbei ist mir:
Niemand baut  alleine auf!
Kinder, die fertig  gebaut haben, wie z.b. die Rutsche, bekommen eine weitere Aufgabe. So werde ich es einteilen bis alles aufgebaut ist.

Bei schweren oder gefährliche Situationen werde ich eingreifen und helfen, ansonsten werde ich mich zurück halten.

Meine Methode zur Arbeitsverteilung, da so jeder etwas zu tun hat und niemand etwas alleine trägt. Jeder hat sein Team und seine Arbeit, die zusammen erledigt werden sollte.

Prinzip der Aktivität

Aufgrund der sozialen Kommunikation des Team-  Bewusst sein, welche sich bildet und aus gesundheitlichen Gründen: eine Bank ist zu schwer für ein Kind.
Weitere Arbeitsverteilung mit derselben Methode

Handlungsschritt 4 – Werkbetrachtung / Rundgang

Nachdem alles aufgebaut ist, werde ich mich mit den Kindern vor die Geräte stellen, besprechen, was es ist und wie man daran turnt. Was gefährlich ist? und wie viele Kinder dort maximal spielen dürfen.

Ich stelle fest, dass wir einen tollen Spielplatz gebaut haben und gehe zum nächsten Handlungsschritt über.

Kinder haben eine Übersicht über den Spielplatz
Prinzip des Erfolgserlebnisses
Gefahrenvorbeugung und Einweisung

Handlungsschritt 5 – Spielphase

Nachdem die Kinder alle Geräte gesehen haben, lasse ich sie auf dem „Spielplatz“ spielen. Hierbei werde ich mich zurückziehen und nur gegebenenfalls eingreifen oder Hilfestellung geben.
Sollte ein Kind alleine spielen oder nicht an den Geräten turnen, so werde ich abwarten, um zu sehen, ob das Kind sich eventuell ausruht und erst anschließend mit ihm ins Gespräch gehen, um zu ermitteln, wo sein Problem liegt, um ihn zum Mitmachen zu ermuntern.
Sollten die Kinder den Wunsch verspüren etwas am Spielplatz zu ändern, dann werde ich es aufgreifen und versuchen mit den Kindern zu verbessern!

Prinzip der Aktivität und der Selbst  Wirksamkeit
Förderung der Motorik der Kognition und Koordination

Gehört zu einer Bewegungsbaustelle dazu, da gute Ideen vielleicht auch noch bei der Benutzung kommen.

Handlungsschritt 6 – Aufräumen / Abschluss

Abschließend werde ich mit den Kindern die Geräte abbauen. Auch hierfür werde ich wieder mit den Kindern kleine Gruppen bilden, die sich einander helfen sollen, um die Geräte abzubauen. Gruppen die fertig sind, bauen das nächste Gerät ab. Nachdem die Kinder aufgeräumt haben, steige ich mit ihnen in die Rakete und spreche mit ihnen erneut den Vers und lande mit ihnen wieder auf der Erde. Anschließend gehen wir in die Gruppe zurück.

Alternativ sollen die Kinder kein Ende finden und nicht aufräumen wollen werde ich mit ihnen nur noch einmal den Vers wiederholen und zur Erde zurückfliegen. Sodass ich den Aufbau nochmal Nachmittag nutzen kann.

Gemeinsames Aufräumen als Einleitung des Abschlusses.

Als Abrundung des Angebots und Beendigung der Thematik

Anmerkung: Es erschien mir sinnvoller die Planung offen zu halten, damit ich mich bei der Durchführung meines Angebots nicht auf die Planung festlege.

Anhang

Anleitungen

Flug ins All

Knall | mit Händen auf Boden hauen oder mit Füßen stampfen 3X

Wir fliegen jetzt ins All

Und wir fliegen auf den (Hüpf)-Planeten | alle Kinder hüpfen durch den Raum

Das Beispiel mit hüpfen lässt sich beliebig verändern.

(Mit ins Angebot genommen, weil es eine gute Erwärmung ist und den Kindern bekannt ist)

Mögliche Ideen der Kinder  für Aufbauten

Schaukel

Eine Matte die man durch einen Ring schiebt.

Alternativ:

gibt es 2 Hacken in der Kletterwand, an denen man problemlos eine Schaukel befestigen kann.

Rutsche

kann man mit einer Turnbank und einem Kletterbrett darstellen

Kletterwand

Kann man mit der Kletterwand darstellen

Hindernisse

Kann man mit den durchlöcherten Holzblöcken und den Stäben nachstellen

aber auch mit Hullerhub Reifen, die auf dem Boden liegen.

Alternativ:

Kann man mit den durchlöcherten Holzblöcken und großen Ringen machen

Basketball

mit dem Korb an der Seite des Raumes

Seile

Seile zum hochziehen alternativ zur Schaukel

Wippe
Obere Teil vom Barren und Bank

Hüpfhindernis

Große Matten und Großer Barren

Bilder meines Spielplatzes

Welchen ich vorbereitend gebaut habe,


befinden sich auf der nächsten Seite separat.

Literaturangaben / Quellen *

Quellen auf Amazon.de
Quellen aus dem Internet

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