Fotorallye: Kooperative Jagd der Bilder

Ort: –

Fachbereich: Medienerziehung

Kindergruppe: alle Kinder der Gruppe


Material: Fotokamera, Fotos, Fragezettel, Stift

Datum: –

Angebotsleitung: –

Dauer: ca. 1 Stunde

Alter: 9-15

Kurze Information: Aus Gründen des Datenschutzes nennen wir die Stadt nicht beim Namen, sondern nennen sie “Example”. Die Fragen in der unten stehenden Verlaufsplanung dienen als Richtlinie und entsprechen nicht der Ursprungsplanung.

Verlaufsplanung:

HS 0 Die Hinfahrt: Gemeinsame Fahrt im Auto nach Example .

HS 1 Themenvermittlung: Start ist am Parkplatz an der Exampleschule(Name verändert) in Example. Hier erkläre ich den Kindern ihre Aufgabe, lustige Fotos mit allen Teilnehmern und mit den Sehenswürdigkeiten in Example zu machen, die auf der Liste aufgeführten sind. Ferner sollen Informationen über diese Sehenswürdigkeiten  gesucht werden, welche sich auf Informationstafeln befinden.

HS2 Regeln: Wichtig ist, die Kinder im  Gespräch, auf Regeln hinzuweisen, dass alle zusammen bleiben, ganz besonders beim Überqueren von Ampeln und Straßen. Während der gesamten Rally bleiben wir zusammen und ich leiste der Gruppe Hilfestellung, wenn diese erforderlich wird. Im Anschluss zeige ich den ersten Umschlag, den die Kinder öffnen und laut vorlesen sollen. Mit dem Foto sollen die Kinder den Ort finden, an dem sich die Lösung verbirgt. -> Hierbei müssen sich die Kinder beraten und austauschen, damit sie zusammen die Lösung finden. Dieser Prozess soll während der gesamten Rally aufrecht gehalten werden.

HS 3 Der Umschlag: Ich überreiche, nachdem die Gruppe die erste Aufgabe gelöst hat,  den nächsten Umschlag.  Dies wiederhole ich, bei den gesamten Aufgaben. Bei Unsicherheiten helfe ich der Gruppe, alternativ gebe ich bei Problemen, den Weg zu finden, eine Karte heraus, auf dem der Weg eingezeichnet ist. Sollten in der  Gruppe keine Probleme aufkommen, halte ich mich zurück.

HS 4 Abschluss: Bei dem Oberfreistuhl angekommen, werde ich nach dem Erfüllen der letzten Aufgabe, das Angebot kurz reflektieren. Hierbei ist es mir wichtig, dass jedes Kind zu Wort kommt. Anschließend beende ich das Angebot. Wir gehen zum Auto zurück und fahre nach Bittingen.

Pädagogische und didaktische Begründungen

Aufgrund meiner Beobachtung von Konflikten, siehe bsp. 26-27 Beobachtungsdokumentation und in der Konzeption aufgeführten Punktes, der Schaffung eines „Wir-Gefühls“, möchte ich dieses Angebot durchführen. Deshalb fördert dieses Angebot gruppendynamische Prozesse, sowie die Kooperationsbereitschaft. Bei der Planung dieses Angebots habe ich versucht, die Leitsätze der Gruppenpädagogik nach Schmidt-Grunert zu befolgen.

  • Individualisierung (das Individuum, sowie die Gruppe wird gefördert).
  • Dort anfangen, wo die Gruppe steht. ( Interessen, Kenntnisse wurden berücksichtigt)
  • Sich entbehrlich machen! („So aktiv wie nötig, so passiv wie möglich!“)
  • Hilfe durch Programmgestaltung (durch die Aktivität an sich)

Feinziele:

  • Sie können auf spielerische Art- und Weise von ihrem Schul/Heimalltag Abstand gewinnen und  Stress abbauen.
  • Die Kinder lernen den Umgang mit einem Fotoapparat und können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
  • Erweiterung von Kooperation, Kommunikation und Rücksichtnahme, durch das Lösen der Aufgaben/Rätsel.

Aufgabenzettel

ExampleTheater (Frage)

  • Am 8 April 2014 findet um 19:30  im Exampletheater eine Veranstaltung statt wie heißt diese?

Wasserspielplatz (Foto)

  • Versammelt euch beim Wasserspielplatz um das Schild, welches vor dem Wasserspielplatz steht und schießt ein witziges Foto von euch.

Propsteikirche am Hirschberger Tor (Frage)

  • Wer hat die Prämonstratenser Abtei Wedinghausen als Sühne für den Tod seines Bruders gestiftet?

Marktplatz (Klassizistischer – Berliner Stil) (Entscheidung)

  • Fotografiert euch mit einem fremden Menschen!
  • Vervollständige den Namen Oberpräsident  Fritz von Example der ___________

Rollhaus (Foto)(Frage)

  • Geht in die Stadt hoch und sucht das Rollhaus. Anschließend bildet einen Kreis um das Rollhaus und einer fotografiert euch damit.

Marktplatz (Frage)

  • Geht zum Glockenturm und findet heraus, wie viele Meter hoch dieser ist.

Schlossruine (Foto)

  • Folgt der Straße bergauf und sucht den Nachbau des Schlosses von Example. Schießt ein Gruppenfoto vor diesem Schloss.

Freistuhl (Foto)(Frage)

  • Als letzte Aufgabe sucht den Oberfreistuhl, setzt euch auf die Stein-Stühle und einer fotografiert euch von oben.
  • An was soll uns der Oberfreistuhl erinnern?

Grüne Turm (Fragen)

Woher hat der grüne Turm seinen Namen?

Lichtturm (Fragen)


Wann kann man den Lichtturm besichtigen?

Literaturangaben / Quellen

Quellen aus dem Internet:
  • http://www.deutsche-jugendmarken.de/upload/pdf/Berichte/2009/Zwischenbericht__52-08-07-DWW.pdf

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