Freispielbegleitung mit Naturmaterialien (Stöcke und Steine)

Beschreibung zum Ablauf der Freispielphase

Das Freispiel beginnt um 8:00 Uhr mit der Bringphase. Es endet um 12:30 Uhr mit dem Abholen der Kinder oder dem anstehenden Mittagessen. Bei geeignetem Wetter wird das Außengelände in die Freispielphase eingebunden. Des Weiteren habe ich die Absprache getroffen, dass ich im Freispiel für alle Kinder der Gruppe da bin, jedoch mit besonderem Augenmerk auf den Bauteppich, den ich in der vergangenen Zeit stark beobachtet habe.

Es gelten folgende Regeln im ausgewählten Bereich:

  • Wer zur Toilette oder in den Kindergarten geht muss bescheid sagen.
  • Es dürfen so viele Kinder in den Bereich, wie Kinder engagiert spielen können(Streit: letzter muss gehen!)
  • Wir schlagen oder beleidigen uns nicht.
  • Man nimmt anderen nichts weg.
  • Kinder bringen kein Spielzeug von zu Hause mit (es gibt Ausnahmen z.B Spielzeugtag.)
  • Wer gespielt hat, muss  auch aufräumen/wegräumen.
  • Bei Regelverstoß werde ich je nach dem, gegen welche Regel verstoßen wurde, eingreifen oder die Kinder auffordern, es mit dem anderen Kind selber zu klären.
  • Wir werfen nicht mit Steinen

Beschreibung des Freispiels-/ Bildungsimpulses

Mein Freispielimpuls Uhl-Bauwagen wurde von den Kindern gut angenommen. Die Kinder haben über die letzte Woche verteilt,  immer wieder hohe Türme gebaut, woran die Kinder viel Freude hatten. Auch der Bauteppich  war zeitweise sehr belebte, daher habe ich beschlossen, daran anknüpfend den Kindern ein neues Spielmaterial zu bieten, zu dem sie persönlichen Bezug haben.

Hierfür werde ich mit den Kindern im nahe angrenzenden Wald Steine und Äste sammeln, welche ich anschließend den Kindern im Außengelände zum Spielen geben werde. Hierbei ist es mir wichtig, dass die ausgewählten Elemente sich eignen, Türme zu bauen. Allerdings können die Kinder damit im Sand auch Spiele erfinden.  Ich werde hier der Phantasie und Bedürfnissen der Kinder keine Grenzen setzen.

Zielsetzung des Freispiels mit dem ausgewählten Impuls


Das erste Ziel dieses Impulses soll sein, die Kinder für ein neues Material  zu begeistern, welches sie selber gesammelt und gefunden haben und sich mit diesem zu erproben und die Augen Hand Koordination. Ein weitergehendes Ziel dieses Impulses ist es, den Kindern zu zeigen, dass man mit vielen Materialien Türme bauen kann und es je nach Material und Bauweise in der Schwierigkeit variiert oder sogar erst gar nicht hält, aufbauend auf meinen ersten Freispielimpuls. Des Weiteren sehe ich diesen Impuls als Weiterführung meines ersten Freispielimpulses an und als weitere Vorbereitung für mein Angebot geplant habe. Hier möchte ich eine andere Art Zeit Türme bauen lassen. Sollten die Kinder die Materialien nicht zum Bauen nutzen, sondern andere Spiele damit machen, so werde ich dies nicht unterbinden und das Material erkunden lassen.

Vorbereitungen

Zur Vorbereitung werde wir mit der gesamten Gruppe spazieren gehen und dabei Stöcke und auch Steine suchen. Am nächsten Tag werde ich ,während des Freispiels, mit ein paar interessierten Kindern so bearbeiten, dass sie sich als Spielmaterial eignen. Sollten wir während des Spaziergangs nicht genügend Steine oder Stöcke gefunden haben, werde ich diese nachträglich sammeln.  Darüber hinaus werde ich bei den Stöcken die Enden abschneiden sofern nötig, sodass ich spitze Stellen beseitige.

Geplante Durchführung der Freispielbegleitung

Beginn

Ich begrüße alle Kinder: ”Guten Morgen, (Name)“, sehe sie dabei an und warte ihre Reaktion ab.

Anschließend begrüßen wir uns alle gegenseitig im Morgenkreis

Hauptphase

Ich warte ab bis sich die Kinder verteilen und von alleine beschäftigen. Fragen der Kinder werde ich umgehend klären; beispielsweise,  wenn ein Kind ein „Taxi“ möchte. So habe ich Zeit  unsicheren Kindern einen kurzen Überblick zu geben, wie sie sich beschäftigen können. Sobald  alle Kinder eine Beschäftigung gefunden haben und der Augenblick gut ist, werde ich die gesammelten Materialien in einen abgesperrten Bereich des Sandkastens stellen.


Wenn die Kinder diesen Impuls von sich aus annehmen, werde ich nicht eingreifen und die Kinder erst einmal spielen lassen.

  • Sollten die Kinder das Spielmaterial nicht annehmen und noch mit andern Sachen spielen werde ich eines der Kinder wählen mit dem ich die vergangenen Tage einen Turm gebaut habe. Mit diesem Kind werde ich aus  Stöcken einen Turm oder ähnliches bauen und so versuchen das Interesse der anderen Kinder für das Spielmaterial zu erlangen.
  • Als Hilfestellung werde ich je nach Interesse der Kinder entweder aus den Steinen einen Turm bauen, durch Stapeln oder aus den Stöcken durch über Kreuz legen.

Ich werde mich bemühen, so wenig wie möglich einzugreifen und die Kinder frei spielen lassen.
Wenn eines der Kinder mit mir spielen möchte, werde ich je nach Situation ihm ein anders Kind vermitteln, welches gerade eventuell kein Spiel(Partner) hat.
“Guck mal! (Name),  es gib noch genug andere Kinder! Frag doch mal, ob er(sie) mit dir spielen möchte… “

Alternativ werde ich je nach Notwenigkeit mitspielen und nach einiger Zeit  ein anders Kind für mich weiterspielen lassen und mich zurückziehen.

Abschlussphase

Kurz bevor die Kinder abgeholt werden oder zum Essen gehen,  werde ich die ausgeteilten Materialien wieder einsammeln und sagen, dass sie morgen weiter spielen können
Die Bauwerke der Kinder werden wie immer auch noch nach dem Freispiel stehen gelassen und nur nicht verwendeten Materialien aufgeräumt.

Ich werde diese  kleine Kunstwerke der Kinder fotografieren und in der Gruppe aufhängen.
Das Freispiel wird wie immer beendet.

So weiß ich, welche Kinder anwesend sind und empfange sie gleichzeitig. Ich schätze  das Kind wert und erfahre je nach Reaktion, was dem Kind wichtig ist.

Ich gebe den Kindern so nicht vor, wo sie spielen sollen. Es ermöglicht ihnen, sich das Freispiel auch wirklich frei auszusuchen und versuche lediglich Kinder, die keine Beschäftigung finden Hilfestellung zu bieten. So stören sie  die anderen Kinder nicht oder bekommen Langeweile.
Ferner gehört es zu meinen Aufgaben.
Um das Material interessant für die Kinder zu präsentieren, sodass auch noch andere Kinder Interesse bekommen  und eventuell auch Lust bekommen in dem Bereich zu spielen.

Da das neue Spielmaterial erkundet werden soll.

Um den Einstieg zu erleichtern und den Kindern so einen Anlass zu geben wie man mit dem neuen Spielmaterial spielen kann.

Um den Kindern eine Möglichkeit zu zeigen mit den neu ausliegenden Materialien zu bauen

Da ich die Gesamtgruppe im Überblick haben muss und ich mich während des Spiels nicht vom Spiel abwenden möchte.

So  kann ich mich auf die Gesamtgruppe konzentrieren  und den unsicheren Kindern Hilfestellung bieten.

Nötig, damit die Kinder auch noch in den nächsten Tagen mit den von  mir bereitgestellten Materialien spielen können.


Damit  möchte ich die Werke der Kinder  schätzen und diese bei weiteren thematisierten Aufgabenstellungen als Erinnerungsstütze nehmen. Zudem bestärkt es das Interesse der Kinder.

Literaturangaben / Quellen *

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