Kennenlernspiele mit einem Ball

Uhrzeit:

Datum:

Dauer: ca. 15 – 25 Minuten

Aussagen zur Kindergruppe


Thema : Kennen Lernspiel  mit einem Ball

Schwerpunkt- oder Bildungsbereich: Spiel

Aussagen zur Kindergruppe

Anzahl und Alter

Ich plane das Angebot mit 8 Kinder durchzuführen, die eine Alterspanne von 3-5 Jahren haben.

Kind 1 ist 5,7 Jahre alt

Kind 2 ist 5,5 Jahre alt

Kind 3 ist 3,9 Jahre alt

Kind 4 ist 4,1 Jahre alt

Kind 5 ist 5,2 Jahre alt

Kind 6 ist 4,6 Jahre alt

Kind 7 ist 3,7 Jahre alt

Kind 8 ist 5,10 Jahre alt

Besonderheiten

In der Kindergartengruppe gibt es viele Sprachauffällige Kinder. Ebenso haben viele der Kinder Migrationshintergrund.

Ein Mädchen ist neu in die Gruppe gekommen.

Vorkenntnisse

Den Kindern, mit denen ich das Angebot durchführe, sind Kennen Lernspiele mit Bällen bereits bekannt.

Begründung der Themenwahl

Situationsbezogene Begründung

Ich habe mich für dieses Angebot entschieden, da ich es wichtig finde, mich der Gruppe vorzustellen und dies selber und zentral für die gesamte Gruppe machen möchte. Da ich so die Möglichkeit bekomme, mich zu Beginn meines Praktikums ein Stück weit in die Gruppe zu integrieren und ein erstes Vertrauensverhältnis zu den Kindern zu bekommen.

Entschieden  habe  ich mich für dieses Angebot, da es im Gegensatz zu anderen Angeboten, die ich zuvor geplant hatte, besser zum frühen Zeitpunkt der Ausbildung bzw. des Praktikums passt. Mittels dieses Angebots können mich die Kinder besser kennenlernen, welches eine Vertrauensbasis aufbaut.  Diese bildet  eine wichtige Grundlage bei der Förderung von Kinder. Auf der anderen Ebene lässt sich diese Art von Angebot leicht realisieren, da ich für diverse andere Angebot ein viel größeres Spektrum an praktischer wie theoretischer Erfahrung benötige.( z.B. Bewegungsangebot mit Gefahrenstellen)

Durch dieses Angebot wird nicht nur den Kindern, sondern auch mir eine Möglichkeit geboten, viele verschiedene Menschen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und man dadurch eine aufbauende Vertrauensgrundlage  für die gemeinsame Arbeit, zwischen Erzieher und Kind,  schaffen kann. Durch die Art der Spiele erkenne ich ihre Stärken und Schwächen, wobei ich auf den Stärken aufbauen werde, um keinesfalls Defizite der Kinder vor der ganzen Gruppe in den Vordergrund zu stellen.

Fachtheoretische Begründung

Sprachförderung

Mit meinem Angebot erleichtere ich Kindern das Sprechen lernen,  da sie oft nur die Sätze der vorherigen Kinder  nachsprechen brauchen und so ein sprachliches Vorbild haben. Ich halte diese Art der Sprachförderung für sinnvoller als herkömmliche Sprachlernspiele, da die Kinder dadurch vermehrt Sprechübungen- und weniger Leistungsdruck erleben, wodurch die Sprachfreude   zunimmt.

Kennenlernen

Das gemeinsame Spielverfahren fördert das Kennenlernen in der Gruppe und hilft dabei Sicherheit zu gewinnen. Es unterstützt bei den Kindern , die Gruppenzusammengehörigkeit, welche ich in diesem Angebot primär anspreche. Die von mir vorgegebene Aufgabe und  Regeln ordnen das Spiel, gewährt aber auch auf individuelle  Einflüsse der mitspielenden Kinder offen zu sein. Natürlich nur soweit, wie man es Kindern zumuten kann.

Aufmerksamkeit/Beobachtung

Beim Versteckspiel  fördere ich die Beobachtungsgabe und die Kombinationsgabe aller Kinder, da sie überlegen müssen, welche Kinder zur Gruppe gehören, und welches Kind sich zur Zeit versteckt hält.

Des Weiteren fördere ich mit meinem Angebot die Aufmerksamkeit der Kinder, da jedes Kind versucht, als erstes zu erraten,  wer unter der Decke versteckt ist. Oft reicht es, den Kindern so ihre Freiräume zu geben, die sie dann mit ihrer Neugierde und ihrem Bewegungsdrang ausfüllen können. Durch gute Vorschläge von mir, motiviere  ich so  die Kinder  zum Mitspielen. So stärke ich ihre Sinne und helfe ihnen so ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Grundlegend möchte ich also dieses Angebot durchführen, da ich  es beeindruckend finde, wie Kinder es immer wieder schaffen, diese Herausforderung zu meistern, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ich den Kindern schon elementare Bausteine für ihre spätere Zukunft geben möchte, da diese Fähigkeiten mit zunehmenden Alter leider immer mehr zu verschwinden scheinen.

Vorbereitungen

Praktische Vorbereitungen und Angaben zu den eigenen Erfahrungen

Ich habe für dieses Angebot alle mir verfügbaren Quellen (Internet, Schulmappe, Bücher) nach Kennenlern-Spielen durchsucht. Da ich ein Angebot, was nur aus Kennenlern- Namens- Spielen besteht, zu trocken finde, habe ich beschlossen, noch ein wenig Bewegung und Abwechslung durch ein Versteckspiel hineinzubringen. Ich selber kenne viele der Spiele aus dem Schulunterricht, habe aber noch keins der Spiele mit Kindern durchgeführt.
Demnach werde ich vorbereitend alle Texte und Spielregeln auswendig lernen, um bei der Durchführung des Angebots keinen  Aussetzer zu haben, um mich voll auf die Kinder konzentrieren können.

Wissenswertes / Sachwissen

Bewusstmachen mit Sprache umzugehen

Bevor ein Erzieher mit Methoden der Spracherziehung anfängt, sollte man sich über folgende Dinge Gedanken gemacht haben:

Was muss ich über Sprache und Sprachentwicklung wissen?

Welche Voraussetzungen und Einschränkungen bringen Kinder mit?

Welches Sprachverhalten lebt der Erzieher (ich) ihnen vor?

Die vier Komponenten von Sprache

  • Prosodische Kompetenz (Erzählen, Fabulieren “fantasievoll erzählen”) beinhaltet die Wahrnehmung der klanglichen und rhythmischen Eigenschaften der Sprache des Umfeldes. Melodiekurven, Gestik und Mimik weisen auf die sozial- emotionale Bedeutung des Hörens  hin und auf die grammatischen Strukturen.
  • Die linguistische Kompetenz (Aufmerksamkeit für Schrift und Bildsymbole) bezieht sich auf Lautverbindungen, Laute und ihre Bedeutung auf die Grammatik. Beim Sprechen lernen erfasst das Kind phonologische Strukturen z.B. Reimwörter wie Haus/Maus. Das erleichtert neue Wörter zu lernen.
  • Sprachbewusstsein (Sprache untersuchen, entdecken, mit Sprache spielen)
  • Pragmatisch-kommunikative Kompetenz (Vorlesen)

Anleiten/Improvisation

Zuerst  wäre da die ausbaufähige Idee. Eine Inspiration, die nicht langweilig wird, aber auch eine, wo der rote Leitfaden immer wieder zu finden ist. Damit definiere ich, dass es meine Pflicht ist, individuell so gut wie möglich auf die Ideen der Kinder einzugehen und diese in meinem Angebot aufzunehmen. Dies dient auch der Bereitschaft zur Improvisation. Ob man nun ein Angebot nach Plan ablaufen lassen möchte, oder ob man sich selbst etwas ausgedacht hat.  Ich muss mir immer wieder vor Augen halten, dass Mitspieler diese Vorbereitung verändern  können.

Ich werde versuchen, auf Situationen jeglicher Art vorbereitet zu sein, um auch darauf reagieren zu können. Des Weiteren muss ich mich immer an die Ziele, welche ich mir  am Anfang gesetzt habe, so gut wie möglich halten. Um allen Kindern ein positives Gefühl zu geben und sie zum Spielen zu motivieren, ist es wichtig, selber Spaß am Spiel zu haben und dies den Kindern zu zeigen. Wichtig dabei ist mir, Blickkontakt und aufmunternde Worte oder Gesten. Zusätzlich sollte man seine Anleitungsfunktion aber auch nicht vernachlässigen.

Organisation

Materialliste

  • Ball
  • Decke

Raumskizze

Bildskizze

Verlaufsplanung

Ziel: Vertrauensaufbau & Kennenlernen der Kinder

HS 1 / Der Beginn

Ich suche mir in der Gruppe die Kinder mit denen ich das Angebot durchführen will, heraus und frage, ob sie alle gefrühstückt haben und ob keines mehr auf  Toilette muss. Nachdem alle Kinder gefrühstückt haben und nicht mehr auf Toilette müssen gehe ich mit den Kindern in die Turnhalle und setze mich mit ihnen im Kreis auf den Boden.

 

  • Um ein möglichst störungsfreies Angebot durchführen zu können
  • Um die anderen Kinder im Freispiel nicht zu stören und um nicht gestört zu werden
  • Um mehr Platz zu haben, um sich zu bewegen.

HS 2

Ich stelle mich den Kindern vor, erzähle ihnen, dass ich heute mit ihnen singen  und bewegen möchte. Als nächstes leite ich das Spiel ein: Ich heiße … und wie heißt du?  Dies beginne ich, in dem ich das Spiel mit mir selber beginne und den Kindern das Spiel beim Spielen erkläre. Ich wähle für den ersten Spielzug eines der älteren Kinder aus, damit die jüngeren ein Beispiel haben. Dabei achte ich darauf, dass kein Kind doppelt dran kommt. Sobald jedes Kind bei der ersten Variation an der Reihe war, leite ich eine andere Variation des Ball-Namensspiel ein.  Dabei fange ich wieder selber an und spiele es den Kindern so erst einmal vor. Anschließend versuche ich das Ball-Namensspiel schneller durch zu führen. (Je nach Erfolg, Zeit und Spaß  kann noch eine Wiederholung stattfinden).

 

  • Vorstellung meiner  Person &  Kennenlernen mit den Kindern.
  • Die Kinder lernen mich ein wenig kennen und wissen, dass ich  mit ihnen spielen möchte.
  • Spielerisches Zeigen des Spiels & der  Regeln
  • Variationen

HS 3

Im Anschluss daran stimme ich das Lied  “Hallo und Guten Tag!” ein. Nachdem die Kinder das Lied nun gehört haben, stimme ich es mit dem nächsten Namen ein und versuche alle Kinder zum Mitsingen zu motivieren. Dies wiederhole ich mit jedem Kindernamen, bis alle an der Reihe waren. Danach lege ich eine Decke in die Mitte und sage den Kindern,  dass sich  ein/einige Kind/Kinder darunter  verstecken können und frage die Kinder, wer Lust hat aus dem Raum/ um die Ecke zu gehen, um die Kinder zu erraten, die unter der Decke versteckt sind. Ich wähle eins der Kinder, welches den Raum verlassen  darf und 3-4 Kinder die sich unter der Decke verstecken. Ich lasse das Kind raten, welche Kinder sich versteckt haben Decken verstecken, mit verschiedenen Kindern mehrmals spielen, auch die kleineren Kindern zum Mitspielen motivieren.

 

  • Spannungsaufbau
  • Neugierde wecken
  • Vorbereiten des Spiels
  • Förderung
  • Einbeziehen aller Kinder

HS 5 / Abschluss

Dann sage ich den Kindern, dass es Spaß gemacht hat und dass ich sie nun besser kenne. Ich bitte die Kinder, die Materialien aufzuräumen und gehe mit den Kindern in den Gruppenraum.

 

  • Gemeinsames Aufräumen als Ritual

Anhang

Name des Spiels:

Ich heiße … und wie heißt du?

Spielbeschreibung

Die Gruppe sitzt im Kreis. Der Spielleiter nimmt einen Ball und wirft ihn einem Teilnehmer zu. Dazu sagt er “Ich heiße – nennt seinen Namen – und wie heißt du?” Der Angesprochene sagt seinen Namen und wirft den Ball mit den gleichen Worten in der Runde weiter. In der zweiten Runde wird der Ball mit folgenden Worten von einem zum anderen geworfen: “Du heißt – Name wird genannt – und wie heiße ich?” Dann muss der Empfänger den Namen des Werfers nennen. Anschließend wirft er den Ball mit den gleichen Worten in der Runde weiter.

 

Name des Spiels:

Hallo und Guten Tag!

Alter: ab 1 bis 6

Gruppengröße: 2 bis 10 (nicht zu groß)

Material: Keines

Ort: Sitzkreis / Stehkreis

Text:

Hallo ………………! (Namen einsetzen) Schön, dass du da bist!

Hallo ………………! Hallo! Guten Tag!

Spielbeschreibung:

Ein Kind wird angesungen (Namen einsetzen) und die Gruppe winkt dem Kind, während die Gruppe singt zu.

Beim letzten Absatz winkt das Kind zurück.

 

Name des Spiels:

Ball-Namesspiel

Spielbeschreibung

Ein Mitspieler nennt seinen Namen und wirft einem anderen Mitspieler einen Ball zu. Der muss nun den Namen des Werfers wiederholen, anschließend seinen eigenen Namen nennen und dann den Ball weiter werfen. Auch der nächste nennt nun den Namen des letzten Werfers usw. Um das Spiel zu erschweren, kann der Werfer auch noch den Namen desjenigen nennen, dem er den Ball zuwerfen möchte, also Stefan-Michael-Peter, Michael-Peter-Silke, Peter-Silke-Heike, usw.


Variation: Ich werde den Ball rollen lassen, um Verletzungen und Störungen zu vermeiden.

 

Literaturangaben / Quellen *

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