Umstrittenes Spielzeug Kriegsspiele und Realität

Umstrittenes Spielzeug

Sind diese sinnvoll, oder sind diese schädlich? Mit dieser kleinen Ausarbeitung geben wir “Lust auf mehr” und möchten Ihnen einen ersten Einblick in diese Thematik geben.

Waffen und Kriegsspiele

So umstritten die Ansichten über Waffen und Kriegsspiele auch sein mögen: Die Pädagogen dieser Welt sind sich ziemlich einig dass das Grundbedürfnis “Spiel” essentiell für die Entwicklung des Kindes ist. Ihre Kreativität beim Spiel hat dabei keine Grenzen. Sie spielen, worauf sie Lust haben – oder anders gesagt: Sie spielen das, was sie gerade verarbeiten müssen. So verhält es sich auch mit Waffen und Kriegsspielen aller Art.

Kinder erfinden diese Spiel nicht, sondern übernehmen es aus der Welt der Erwachsenen. (Nachrichten, Bericht aus Krisengebieten …) Jungen setzen Drohgebärden und Angriff ein um eine höher gestellte Position in der Gruppe zu erlangen und um sich gegen das Weibliche in sozialpädagogischen Einrichtungen abzusetzen – Insbesondere wenn ein reales männliches Vorbild fehlt!

Auch das friedlichste Kind kann zu Waffen greifen!


Grundsätzlich ist das Waffen und Kriegsspiel nach außen gerichtet! Die Bedeutung dahinter wird deutlich, wenn ein Kind Wut gegenüber der Welt der Erwachsenen Welt empfindet. Kinder benötigen das Kriegsspiel, um Erlebtes zu verarbeiten. Kinder nehmen hierfür Materialien aller Art( wie z.B. Besen, Stöcke oder Schüppen) um diese nachzustellen.  

Das Kriegsspiel zu verbieten, oder es im übertriebenen Maße zu unterstützen ist nicht hilfreich! Das Kind wird dadurch in eine hilflose Lage gebracht, denn es findet keine Antwort auf seine Fragen. Hilfreicher ist es verbal auf das Kind einzugehen. Im Anschluss benötigt das Spiel des Kindes eine intensive Beobachtung. Die Grundlagen der Beobachten dient dazu um zu erschließen, ob ein Schaukampf oder ein Raufspiel stattfindet. Natürlich setzt dies eine Einwilligung aller Beteiligten voraus. Weiterführend könnten Grenzen und Regeln festgelegt werden, sodass niemand verletzt wird.

Ein weiterer Aspekt der genannt werden sollte ist “Macht”. Im Spiel mit Spielzeugwaffen erleben Kinder nämlich diese Macht. Eine Möglichkeit könnte das Aufzeigen von Alternativen sein und der daraus resultierende Übertrag auf andere Spielformen und Spiele. Ein Mittel gegen Kriegsspielzeug ist den Kindern besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenzubringen. Weder Verbote noch die Relevanz und Einsicht von dem Kind nimmt davon ab. Erzieher müssen sich zu diesem Verhalten äußern, da das experimentelle Verhalten der Kinder auf eine Reaktion wartet.

Moderne Medien – Die Spiele

Das Thema (Computer)spiele ist wohl möglich eines der Modernsten, aber auch schwierigsten Themen für pädagogische Fachkräfte. Die Mitarbeiter der Einrichtungen gliedern sich oftmals in 2 Generationen. Die Einen sind damit aufgewachst und die Anderen nicht!  Ich habe während meiner Zeit als Erzieher noch kein Thema erlebt wo sich die Meinungen so weit unterscheiden, wie bei dem Thema Medien! Im folgenden Text lege ich meinen Schwerpunkt auf das Thema Spiele.

Grundsätzlich sind moderne Medien sehr interessant. Sie bieten viele unterschiedliche Spielinhalte an und können zugleich geheimnisvoll wirken. Darüber hinaus steigt das Gefühl mit wenigen Klicks, viel verändern zu können. (Selbstwirksamkeit)

Ich möchte an dieser Stelle auf (Computer)spiele eingehen, denn: Auch durch Computerspiele werden Werte und Normen erlernt und vermittelt.  Spiele, wie Minecraft können mit gutem Beispiel voran gehen. Kritisch betrachtet muss ich jedoch erwähnen, dass selbst die besten (Computer)spiele einen großen Nachteil haben. Diese aufregenden Erfahrungen werden alleine vor dem Gerät selbst erlebt und stehen selten in einem sozialen Kontext. Pädagogische Fachkräfte müssen gezieltere  und konstruktivere Möglichkeiten des Computers erkennen und in die pädagogische Arbeit einfließen lassen.  Alles in Allem müssen weiterhin die sinnlichen Aktivitäten und Erfahrungen Platz finden. Eine gesunde Mischung zwischen Spiel und Realität sollte hier angemessen sein, denn: Die moderne Welt ist schon lange angekommen, nur die Fachleute nicht.

Wettkampf und Konkurrenz im Spiel


Prinzipiel hat der Wettkampf ein großes Manko! Im klassichen Sinne lässt sich das leicht definieren. Der Gewinner fühl sich stark und wird bewundert. Der Verliert fühlt sich vermutlich schlecht, erniedrigt und schwach.  Die Anfoderung und Fähigkeiten für jeden individuell zu wählen und zu berücksichtigen ist nicht einfach.  Das Spiel sollte natürlich immer so gewählt werden, dass verschiedene Anforderungen und Fähigkeiten auf individuelle Personen angepasst sind. Wenn Spielmittel aus fachlicher, ethischer oder persönlichen Gründen abgelehnt werden, sollten attraktive Alternativen entwickelt werden.

Quellen / Literaturangaben

Quellen aus dem Internet:
  • http://www.friedenspaedagogik.de/themen/kriegs_und_gewaltspielzeug/zur_wirkung_von_kriegs_und_gewaltspielzeug/falsch_annahmen_ueber_die_wirkung_von_kriegsspielzeug
  • http://www.dieangelones.ch/2013/04/kriegsspiele-brauchen-kinder-spielzeugwaffen/

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