Einleitung in das Thema Bewegungserziehung

Sprechen wir über Sport und Bewegung, reden wir schnell über die grundlegende Diskussion, was Kinder brauchen. Kurz:  Bewegung ist ein elementares Element in der kindlichen Entwicklung.

Aber was genau ist Bewegung, wie gehe ich mit dem Bewegungsdrang der Kinder um, welche Möglichkeiten gibt es?

Was ist Bewegung? Was bewirkt sie?

Um die Frage zu beantworten, sollten wir zunächst einen Vergleich zwischen Erwachsenen und Kinder ziehen. Während Erwachsene oft einen „besseren“, „schöneren“, Körper haben wollen, oder Gesundheit und Fitness erfahren wollen, denken Kinder keinesfalls so. Kinder bewegen sich, weil es ihnen Spaß macht. Sie haben Spaß daran den natürlichen Drang nach Bewegung zu stillen. Kinder erschließen sich, anders als bei uns, ihre Welt durch die Bewegung. Für Kinder ist Bewegung, was für viele Erwachsene vermutlich ein Wellness Urlaub ist – Balsam für die Seele, dem Körper und Geist. Zum Ende möchte ich noch erwähnen: Essentiell für die kindliche Entwicklung. Wir stellen also fest, egal ob wir von den Wahrnehmungssystemen sprechen, oder uns Gedanken über die Bildungsbereiche machen. Bewegung sollte überall eingebaut werden.

Der Drang nach Bewegung


Bevor wir uns mit dieser Fragestellung beschäftigen können und uns Gedanken über die Umsetzung machen, sollten wir uns zunächst einige Gedanken zur Bewegungserziehung bereiten. Ich möchte hier Renate Zimmer nennen. Laut ihr bedeutet Bewegung die Grundlage der kindlichen Bildung. Nehmen wir beispielsweise ein Kind was gerade auf dem Weg sind neue motorische Errungenschaften zu erlernen. Die Anstrengungen die dieses Kind investiert und die Freude die es am ganzen Körper ausdrückt, wenn ihm etwas gelungen ist( z.B. Fahrrad fahren) zeigen, dass Bewegung ganz eng mit Emotionen, sozialen und kognitiven Aspekten der Entwicklung verknüpft ist. Neue Erkenntnisse der Neurobiologie und  Hirnforschung unterstreichen genau das, was im Obigen gesagt wurde. Laut ihnen unterstützen vielseitige Wahrnehmungsprozesse und körperliche Aktivitäten die Verknüpfung von Nervenzellen(Stichwort: Synapsen Verbindungen) und verbessern somit die Leistung des Gehirns. Sie sehen also, Bewegung dient dem Kind als Grundlage seiner Entwicklung und dem Schlüssel zur Welt. Da wir nun aber weder Wissenschaftler, noch Neurobiologe sind beziehen wir uns nun mal auf das, was unser Umfeld betrifft – Die Kita, das Heim, die OGS und anderere. Im folgenden ein kleiner Ausschnitt aus unserem Beitrag über den Bewegungsdrang der Kinder für die OGS.

Ausschnitt aus “ Bewegungsdrang der Kinder in der OGGS“

„Ich darf zunächst nicht vergessen, dass es sich bei der OGS um ein sehr strukturiertes schulisches System handelt. Ich darf nicht vergessen, dass die Kinder (zumindest in meiner OGS) kaum Zeit zum freien Spiel haben. Nachdem die Kinder nämlich ihren Unterricht beendet haben müssen sie zum Mittagessen, müssen ihre Hausaufgaben machen, um dann „endlich“ in die Wunsch-AG zu kommen. Wenn ich dies mit mir vergleiche und im Hintergrund behalte, dass Kinder Bewegungsmenschen sind, würde mich das ziemlich nerven, da ich mich auch ständig bewegen möchte. Ich habe nun also 3 Aspekte auf die ich mich beziehen muss.

Welche Möglichkeiten bleiben mir nun also bei der Umsetzung zur OGS, wenn ich nicht jedes Mal ein Bewegungsangebot machen möchte?

Ich habe mal von meiner Lehrerin ein Buch bekommen, indem ein für mich wichtiger Satz zu finden war. „ Bewegung lässt sich in jeden Bildungsbereich übertragen.“ Ich denke dieser Satz ist wirklich zentral. Ich möchte nun anhand einiger Literaturen aufzeigen, wie ich diese Entwicklungsfrage einsetzen könnte.

  • „ Bewegte Bildungsangebote mit Bewegungsaktivitäten verbinden.“ ( Z.B Durch  ein großes Bild im Bereich Kunst-> Aufstehen und wieder hinknien)
  • Durch Aktivierung ( z.B. Durch Kommandos, wie Aufstehen, Drehen-> Siehe Umsetzung)
  • Begrüßungen/Abschied ( z.B. ein Begrüßungstanz)
  • Die Gestaltung des Raumes( Den ganzen Raum für ein Angebot nutzen
  • Vorbildfunktion( selbst Spaß an der Bewegung haben)

Ich könnte nun noch weitere Beispiele nennen, wie ein Sprachquiz gekoppelt mit Bewegung wird, aber das ist nicht so wichtig. Es geht weniger um die Frage, wie ich Bewegung in die OGS bekomme, sondern mehr, WIE ich sie sinnvoll umsetze. Darauf möchte ich unbedingt achten. Aber genug geredet, nun zu meinen Angeboten.“


Sie sehen also : Bewegung ist komplex, aber nicht unmöglich. Jedes Kind brauch Bewegung, aber das soll an diese Stelle reichen.  Weitere Informationen, Fachlektüre und Planungen finden Sie auf dieser Seite.

 

weitere Informationen unter:
Wie gehe ich mit dem Bewegungsdrang der Kinder in der OGS um?

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