Einleitung in das Thema Naturwissenschaften

Gehen wir mit Kindern und Jugendlichen in die Natur sprechen wir von einem vielschichtigen Wahrnehmungssystem. Wir sprechen von der Möglichkeit die Freude am Entdecken zu finden. Wir sprechen von der Möglichkeit die Schönheit unserer Natur und Welt kennen zu lernen. Schlussendlich sprechen wir auch von der Möglichkeit Empathie, selbständiges Forschen und  eine Brücke zwischen verschiedener Themenbereiche zu schaffen. All das kann die Naturwissenschaft den Kindern bieten.

Aber was genau bedeutet es Natur – Wissen – Schaft zu lehren und zu erleben?

Grundsätzlich sollten wir uns zunächst anschauen, was das Spiel für das Kind bedeutet. ( Siehe Spielerziehung)  Wenn wir dies verinnerlicht und verstanden haben, sollten wir unseren Blick auf die Naturwissenschaftlich-technische Bildung legen.

Naturwissenschaftlich-technische Bildung


Beobachten wir Kinder beim Spielen sind wir beeindruckt von der Art und Weise, wie Kinder Probleme lösen und erkennen. Betrachten wir das Kind aber ohne unsere Erwachsene, rationale Denkweise stellen wir fest: Kinder denken keinesfalls so systematisch und rational, wie wir. Sie probieren, beobachten, spielen und forschen. Hiermit entwickeln Kinder sich und erfahren neue Erkenntnisse.. Für Kinder steht die Beantwortung der Fragen, anders als bei uns Erwachsenen, nicht an erster stelle. Kinder möchten etwas erleben, aktiv handeln und kreativ werden, Verbindungen zum Alltag schaffen.  Kinder möchten – Kinder sein.

Forschend entwickelndes Lernen

Schauen wir uns nach Umgangsweisen um, kommt das Forschend entwickelnde Lernen immer in Verbindung mit der Naturwissenschaft. Wir nennen Ihnen folgend eine Art von Methodik, wie Sie mit dem Wissensdurst der Kinder umgehen können.

Problem/Motivation

Das Kind steht vor einem Problem. Es entwickelt Motivation dieses zu lösen.

Hypothese

Das Kind entwickelt Hypothesen. Wie könnte das Problem gelöst werden? Welche Lösungsansätze machen Sinn?

Experiment/Forschen

Dieser Bereich bezieht sich auf das aktive Forschen an einem bestimmten Thema. Hier sollte dem Kind die Zeit zum Forschen gegeben werden.

Evaluation

Das Kind überprüft den Lösungsansatz. Sollte es nicht zufrieden mit dem Ergebnis sein, fängt es wieder bei der Hypothese an. Findet es eine für sich angemessene Lösung, folgt der nächste Schritt

Problemlösung/ Ergebsnissicherung

Das Kind hat eine Lösung gefunden! Nun speichert es das Ergebnis in seinem Gehirn. Das Kind reflektiert das Experiment, lernt aus seinen Fehlern.

Transfer

Das Kind hat sein neues Wissen gespeichert und kann es auf andere Bereiche transferieren.


Nachfolgend zeigen wir Ihnen eine Planung für ein Experiment, wie es mit Kindern umgesetzt werden kann.

 

weitere Informationen unter:
Wichtigkeit von Naturwissenschaften für den Elementarbereich

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