Einleitung in das Thema Medienerziehung

Medienerziehung? Egal, ob wir das Smartphone lange nutzen, die Kinder vor irgendwelchen Schäden bewahren möchten, oder die Fernsehnutzung kritisch hinterfragen. Die Zukunft hat uns längst eingeholt. Moderne Medien, wie das Smartphone, oder der PC sind heute nicht mehr weg zu denken. Wie soll man in diesem Chaos den Überblick behalten und was genau bedeutet Medienerziehung nun eigentlich?

Um alles besser zu veranschaulichen, werde ich nun die Operationalisierung von Medienkompetenz nach Dieter Baacke vorstellen.

 

Um dieses Schaubild besser zu erläutern, werde ich nun einige Erklärungen zu den Unterpunkten liefern:

Medienkompetenz nach Dieter Baake

Medienkompetenz nach Dieter Baake


Medienkritik – Vermittlung


1) Analytisch=  Verstehen, dass Medien manipulierbar sind. Als Beispiel: Der Einfluss von Geld auf das Werbeprogramm.

2) Reflexiv=  Sich selbst betrachten und nicht auf andere Schieben. Als Beispiel: Man äußert sich kritisch gegenüber einer bestimmten Serie, schaut diese aber mit Vorliebe.

3) ethisch= Sozial (un) vertretbare Sendungen oder Medien differenzieren können. Als Beispiel: Verbreitung von verbotenen und kritischen Bilder und Videos.

Medienkunde – Vermittlung

1) Informativ= Wissen über Mediensysteme haben. Als Beispiel: persönliche Nutzung des Computer

2) Instrumentell-Qualifikatorisch= Neue Geräte bedienen können. Als Beispiel: Die Knöpfe einer Kamera verstehen und nutzen.

Mediennutzung – Zielorientiert

Rezeptiv-anwenden= kompetente Gestaltung der Medien. Als Beispiel: Vielschichtig, Altergemäß

Interaktiv-anbieten= verschiedene Medien kennen und nutzen können Als Beispiel: Handy mit Internet, Onlinebanking, Router einstellen

Mediengestaltung – Zielorientiert

Innovativ=Inhalte hinzufügen können. Als Beispiel: YouTube Videos erstellen und einen eigenen Kanal betreiben.

kreativ= Vielseitige Nutzung von Medien. Als Beispiel: Die Kamera für Video, als auch Fotografie benutzen.

 

Nachdem wir nun diese Punkte vorgestellt haben, sollten Sie einen kleinen Überblick vom Umgang mit Medien bekommen haben. Prinzipiell ist es keine gute Idee partout etwas zu verbieten. Jedes neue Medium bietet positive, als auch negative Möglichkeiten. Wenn wir modernen Medien die Möglichkeit geben, ihre Ressourcen zu offenbaren, könnten wir den Kindern & Jugendlichen eine differenziertere, kritischere Sichtweise auf das Medium bieten.

Abschließend folgt noch eine kleine Zusammenfassung für den Umgang mit Medien.

Medienkompetenz umfasst:

  1. Die Medien differenziert kennen und nutzen können
  2. Orientierung in der Medienwelt finden.
  3. An medialer Kommunikation teilnehmen können
  4. Eine kritische und differenzierte Sichtweise haben, aber auch die Ressourcen erkennen.
  5. Ausleben von Kreativität

Sie sehen also : Medienkompetenz kann ein erster Schritt in Richtung Medienerziehung bedeuten.  Weitere Angebote, Fachwissen, oder passende Fachlektüre finden Sie auf dieser Seite.

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