Wissenswertes

Was ist ein gesundes Kind?

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Vorwort

In diesem Beitrag  möchte ich mich mit der Frage, “Was ist ein gesundes Kind?” beschäftigen. Dies werde ich an einem Fallbeispiel deutlich machen. Grundsätzlich wird dieser Beitrag mit meiner eigenen Meinung von Gesundheit beginnen. Im Anschluss nenne und beschreibe ich die Definition von Gesundheit nach der WHO und kritisiere diese anhand des Fallbeispiel. Abschließend werde ich 4 Beispiele erläutern und den positiven Einfluss von Tieren auf den Menschen betiteln

Fallbeispiel

Stellen wir uns ein 5 jähriges Mädchen Namens Lara vor. Lara besucht täglich den Kindergarten, hat jedoch seit ihrer Geburt eine körperliche Behinderung. Sie sitzt im Rollstuhl und kann nicht laufen. Im Kindergarten hat sie jedoch viele Freunde und Freundinnen gefunden. Sie sind malt und lacht gerne mit ihnen. Dabei ist sie sehr geschickt. Lara fühlt sich wohl und zufrieden, ihre Behinderung merkt sie manchmal gar nicht.

Was bedeutet Gesundheit für mich?

Gesundheit ist für mich ein weit umstrittenes Thema, weil jeder verschiedene Vorstellungen über Gesundheit besitzt und bewusst eigene Entscheidungen über seine diese verantworten kann. Für mich bedeutet Gesundheit “geistig, seelisch und körperlich” ausgeglichen sein zu können. Ein weiterer, großer Punkt ist für mich eine ausgewogene gesunde Ernährung. Insbesondere zählt dazu z.B. sauberes Trinkwasser zu haben. Für mich zählt Gesundheit auch dazu, ein “Dach über den Kopf zu haben” und nicht Obdachlos zu sein.  Ein weiterer Aspekt für mich ist das Thema Medikamente. Ich bin glücklich auf keine Medikation angewiesen zu sein und die Möglichkeit, sich körperlich fit und gesund zu fühlen, erleben zu dürfen. Ich bin froh, dass meine Familie gesund ist und bleibt.


Gesundheit definiert sich für nicht mit einer Krankheit, sondern dass man sich trotz einer ” Krankheit” gesund fühlen und leben kann.

Die Definition der WHO

Gesundheit des ist laut der Weltgesundheitsorganisation “ein Zustand des vollständigen körperlichen,sozialen und geistigen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.”

Warum ist die Definition der WHO für unser Fallbeispiel unrealistisch?

Meiner Meinung nach ist diese Definition eher unrealistisch, da sich Lara trotz ihrer körperlichen Behinderung “gesund” fühlt und auch so lebt. Diese Definition ist für mich sehr oberflächlich geschrieben. Lara ist , trotzt ihrer Behinderung, geistig fit und in der Lage soziale Kontakte zu pflegen. Insgesamt muss ich sagen, dass ich diese Definition nicht korrekt finde und nicht die Bedeutung von Gesundheit wiederspiegelt. Immer mehr Menschen zum Beispiel leiden unter Depressionen. Laut dieser Definition ist ein Mensch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr “gesund”. Ich denke, dass diese Gesundheit nicht verallgemeinert werden kann!

Warum kann sich Lara also nun, trotz ihrer Behinder, “gesund” fühlen?

Ein gutes und stabiles soziales Umfeld (Familie, Freunde) können viel beitragen. Sie wird von den Kindern im Kindergarten nicht vom geschehen ausgeschlossen, sondern integriert. Sie singt und lacht gerne mit ihren Freundinnen. Auf Grundlage dessen könnte man schließen, dass sie Lebensfreude besitzt. Im Beispiel wird auch das Malen und Basteln genannt. Ein Aspekt der Beobachtung könnte der Spaß an kreativer Arbeit sein. Darüber hinaus scheint sie kognitiv, wie motorisch sehr fit zu sein.  Sie lässt es vielleicht auch nicht zu, dass die Behinderung sie kontrolliert und integriert sich, um nicht ausgeschlossen zu werden. Da sie seit der Geburt eine körperliche Behinderung besitzt,  merkt sie das oftmals nicht mehr. Sie blendet es wahrscheinlich aus. Alles in Allem versucht sie trotzdem Spaß an ihrem Leben zu haben. Lebensfreude kann die Gesundheit extrem beeinflussen, da viele Menschen gefühlsgelenkt handeln, denken und sind. Hätte sie nur negative Gedanken, wäre sie wahrscheinlich nicht glücklich und die negativen Gedanken würden sie übertrumpfen. Sie kann ihre Situation nicht verändern außer sich ihr zu stellen. Sie zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Die Gesellschaft wird außerdem immer offener für das Thema Behinderung und es gibt viele Angebote für und mit betroffenen Menschen. Ein Beispiel von vielen ist das barrierefreie Leben, außerhalb von Zuhause, wobei auch viele Häuser nicht Behindertengerecht ausgestattet oder möbliert sind.

Aspekte von positivem Einfluss der Gesundheit von Kindern

  • Tiere

Tiere sind bekannt für ihre positiven Einflüsse auf die Gesundheit eines Menschen. Als Beispiel nenne ich das Schwimmen mit einem Delphin, bekanntlich aus der Türkei.  Dem Schwimmen mit einem Delphin werden Attribute, wie das “verschwinden und vergessen von nervösen Zuständen” zugeschrieben. Tiere sind treue Begleiter und können auch durch Körperkontakt das Kind bzw. den Menschen beruhigen oder sogar trösten. Sie lernen Tiere zu schätzen und zu lieben. Blinde Menschen haben oftmals einen Blindenhund an ihrer Seite.  In der Therapie wird ein Pferd zum Voltigieren genutzt.  In Altenheimen könnten einmal die Woche, eine Stunde mit Tieren gespielt werden, oder um Zeit mit ihnen zu verbringen. Tiere können Lebenswillen zurück holen oder erweitern. ( Ausschüttung von Endorphinen – Glückshormon)

  • Alte Menschen

Ein weiteres Beispiel sind alte Menschen, die auch mit Kindern spielen bzw. sich mit ihnen auseinander setzen. Generationenhäuser, wie z.B. in den Usa, können ein Konzept einer Kita und eines Seniorenheimes verbinden.

  • Ernährung Sport

Gesunde Ernährung und Sport sind noch zwei ganz wichtige Faktoren. Körperliche Entlastung und Entspannung sind Aspekte, die hier auftauchen können. Ein Kind in Bewegung, ergänzend zu einer gesunden Ernährung, wird seltener krank.

  • Gedanken

Positive Gedanken haben auch einen großen Einfluss auf die Gesundheit. Emotionen steuern sehr viel im Körper.

Was macht mich persönlich zu einem guten Vorbild?

Ich bin ein gutes Vorbild, indem ich mich am Frühstückstisch gesund ernähe und z.B. einen Apfel, anstatt eines Schokoriegels esse. Desweiteren bietet es mir die Möglichkeit “Obst” mit Kindern zu thematisieren.

Als zweites besitzt Bewegung für mich, als auch für die Kinder, eine hohe Priorität. Ich realisiere lieber Tanz und Sportangebote, oder gehe in die Natur, anstatt ausschließlich in den Räumen des Kindergarten zu bleiben. Durch das Schaffen von Phasen der Entspannung Ruhe, wie sie in einem Schlaf/Ruheraum genutzt werden, gönne ich den Kindern die Möglichkeit einer inneren Ruhe.  Erweiternd könnte ich Entspannungsmusik mit Atemübungen hinzufügen.

Darüber hinaus ist Hygiene ein großes Thema für mich. Ich wasche mir regelmäßig die Hände und reinige sie. Ob nach dem Gang zu einer Toilette, dem Zubereiten von Mahlzeiten, oder dem Niesen in den Ellbogen. Möglichkeiten bieten sich viele.

Kinder schauen sich diese Dinge von Erwachsenen ab und setzen diese um.

Prävention von Gesundheit

Prävention ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für die zielgerichteten Maßnahmen und Aktivitäten um eine Krankheit, oder gesundheitliche Schädigung zu vermeiden, das Risiko der Erkrankung zu verringern oder das Auftreten zu verzögern. Ein Mittel kann die U – Untersuchung darstellen. Diese sind Früherkennungsuntersuchungen. U-Untersuchungen werden in anderen Beiträgen dieser Seite näher erläutert.

Andere Beispiele von Prävention sind:

  • Zahnprophylaxe
  • Krebsfrüherkennung
  • Bluttest
  • Impfungen
  • U – Untersuchung
  • etc…

Eine genaue Bedeutung und Auflistung dieser Möglichkeiten von Prävention werden auch auf dieser Seite erscheinen.

Der Abschluss

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass wir als Team von Erziehungswissen viel über diesen Beitrag gesprochen haben. “Gesundheit” lässt sich auf so unwarscheinlich vielen und noch komplexeren Ebenen bearbeiten. Wir möchten daher ausdrücklich erläutern, dass uns die Komplexität dieses Themas durchaus bewusst ist, wir diese aber an anderer Stelle ausweiten möchten.


Abschließend sind wir auf eine anregende Diskussion zum Thema gespannt. Wenn sie möchten, hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Beitrag, oder schreiben sie uns per Mail an: kontakt@erziehungswissen.info

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